Drüsen und Hormone

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von Riccarda Menegon

Drüsen produzieren eine Flüssigkeit, die der Körper braucht, damit er richtig funktioniert. Manche Organe, zum Beispiel Leber und Nebennieren, sind Drüsen. Es gibt aber auch winzige Drüsen, wie die Schweissdrüsen in der Haut und die Speicheldrüsen im Mund. Das endokrine System besteht aus einer Reihe von über den ganzen Körper verteilten Drüsen. Diese produzieren chemische Botenstoffe, Hormone, und geben sie ins Blut ab. Hormone kontrollieren den Stoffwechsel. Das Nervensystem und endokrine System zusammen steuern und koordinieren alle Funktionen des Körpers. Das Nervensystem reagiert schnell, Hormone wirken langsam, aber anhaltender.

Zu den Hormondrüsen gehören die Hypophyse, die den täglichen Schlaf- und Wachrythmus steuert, die Nebenschilddrüsen, die den Calciumspiegel im Blut regeln und die Schilddrüse, die für die Stoffwechselrate verantwortlich ist. Dazu gehören auch die Nebennieren und die Bauchspeicheldrüse. Das schnell wirkende Adrenalin wird von den Nebennieren ausgeschüttet. Adrenalin beschleunigt bei Stress den Herzschlag. Die Hormone der Bauchspeicheldrüse regulieren unter anderem die Eierstöcke und Hoden, deren Sexualhormone auch für die Ausbildung der sekundäreren Geschlechtsmerkmale sorgen.

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Die meisten, aber nicht alle endokrinen Drüsen werden über Hormone gesteuert, die die Hirnanhangdrüse abgibt. Diese wiederum wird vom Hypothalamus, einem Hirnteil kontrolliert.

Am wichtigsten für die Aktivität ist das Thyroxin, ein Hormon, das in der Schilddrüse im Hals entsteht. Es bestimmt, wie schnell die Körperzellen aus der Nahrung Energie gewinnen. Ein Mensch, der zuviel Thyroxin produziert, wird mager und Überaktiv.
Hormone (vorallem Fehlende) können Krankheiten auslösen.

Quellenangaben: Diverse Inernetsites und Schulbücher

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