Hormone


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Der menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von Organen und Systemen, deren Funktionen aufeinander abgestimmt und deshalb gesteuert sein müssen. Diese Steuerungen, die sich vom Wachstum Über die Fortpflanzung bis hin zum täglichen Verdauungsvorgang erstrecken, erfolgen durch über dreissig verschiedene Hormone. Sie werden von endokrinen Drüsen (Drüsen mit innerer Sekretion) in die Blutbahn abgegeben.
Das Wort Hormon heisst übersetzt "Botenstoff" (hormao= "Ich setze in Bewegung"). Damit bezeichnet man chemische Stoffe, die von den endokrinen Körperdrüsen produziert werden. Im Blut üben diese Stoffe ihre jeweilige Funktion aus.
Hormone wirken sich stark auf viele Körpervorgänge aus, vom Wachstum bis zur Funktion des
Fortpflanzungsystem. Auch zur Steuerung der Verdauung, der Urinproduktion und der allgemeinen Körperaktivität tragen sie bei.
Hormone sind Informations-Überträger zwischen dem Herstellungsort und den einzelnen Organen. In winzigsten Mengen produziert haben sie doch eine grosse Wirkung. Sie regulieren z.B. den Stoffwechsel, das Sexual-Verhalten, bereiten den Körper auf eine Schwangerschaft vor. Hormone sind Substanzen, die an einer Stelle des Körpers gebildet werden und an einer anderen wirken. Das Hormon Insulin entsteht zum Beispiel in der Bauchspeicheldrüse und beeinflusst die Funktion der Leber und anderer Gewebe.


Zwei wichtige Fragen und Antworten


Machen Hormone uns aktiv?

Ja. Am wichtigsten für die Aktivität ist das Thyroxin, ein Hormon, das in der Schilddrüse im Hals entsteht. Es bestimmt, wie schnell die Körperzellen aus der Nahrung Energie gewinnen. Ein Mensch, der zuviel Thyroxin produziert, wird mager und Überaktiv.

Wie beeinflussen Hormone das Wachstum?

Die Körpergrösse wird von einem Hormon gesteuert, das in der Hirnanhangdrüse entsteht. Je mehr davon gebildet wird, desto grösser wird der Mensch. Kindern, die zuviel oder zuwenig davon besitzen, kann man heute mit Medikamenten zu einer normalen Grösse verhelfen.

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