Schwerhörigkeit

 

Wie entsteht Schwerhörigkeit?

Durch hohe Energie von Schallwellen werden Hörzellen zerstört. Eine Gefährdung beginnt bereits bei einem Schalldruck von 85 dbA, wonach eine große Gefahr für Arbeiter in der stahl- und der glasverarbeitenden Industrie, Musiker und Discobesucher besteht. Das Problem ist, dass die Hörzellen nicht wiederhergestellt werden können, daher ist die Schwerhörigkeit unter keinen Umständen rückgängig zu machen. Besonders die Sinneszellen, die hohe Töne aufnehmen, werden durch den hohen Energieanteil hochfrequenter Töne zerstört, was zur Folge hat, dass nur noch tiefe Töne wahrgenommen werden.

 

Wie wirkt sich Schwerhörigkeit aus?

Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, hören nur noch Fetzen eines Gesprächs. Eine Konversation ist in solchen Fällen sehr schwierig, da vieles mehrfach wiederholt werden muss. Oft schämen sich Schwerhörige, ihre Krankheit zuzugeben und sondern sich vielmehr ab, was Vereinsamung zur Folge hat.

 

Was kann man vorbeugend gegen Schwerhörigkeit tun?

1. In Fabriken, in denen Schalldruck über 70 dbA entsteht, muss ein Hörschutz für die

Arbeite zur Verfügung gestellt werden.

2. Besonders junge Menschen sollten nicht zu oft laut Musik hören.

3. Damit Veränderungen der Hörfähigkeit frühzeitig festgestellt werden können, sollte

jeder regelmäßig eine Hörkontrolle vornehmen lassen.

 

Hörgeräte

Mit Hilfe von heutzutage sehr ausgereifter Technik lässt sich die Hörfähigkeit mit Hörgeräten verbessern. Dabei gibt es drei Möglichkeiten der Plazierung solcher Geräte:

 

1. Im Ohr: liefert beste Übertragung von Schallwellen

2. Hinter dem Ohr: präzise Technik

3. Am Brillenbügel: am unauffälligsten

 

Tinitus

Ein großes Problem für viele Menschen ist der sogenannte Tinitus. Etwa 6-8 Millionen Personen in Deutschland leiden an dieser Krankheit. Tinitus ist der Begriff für Ohrgeräusche wie Pfeifen,Sausen oder Rauschen. Sie können nach Überlastungen des Gehörs auftreten, aber auch ohne jeden äusseren Anlass, manchmal sogar über Nacht. Wenn das Pfeifen oder Rauschen nach 12 Stunden nicht verschwunden ist, sollten man einen Ohrenarzt aufsuchen. Tinitus kann auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Psyche haben.

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