von Stefan Dietsch

Das Auge ist eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Neben ihm gibt es auch noch Hören, Fühlen und den Geruch- und Geschmackssinn sowie auch die Haut. Es ist eines der kompliziertesten optischen Apparate, vom Stand der Physik her gesehen. Die wichtigsten Teile des Auges sind die Hornhaut, die Linse, die Iris und noch die Netzhaut. Es gibt eine Vielzahl von Strukturen für das Sehen, nicht nur im Auge selbst, sondern auch im Gehirn. Die Augen liegen in den schützenden Augenhöhlen. Das ganze Auge, oft Augapfel genannt, ist eine kugelförmige Konstruktion, mit einer betonten Wölbung an der Vorderseite, von ca. 2.5 cm Durchmesser.
In der Netzhaut findet man zwei verschiedene Formen von Sinneszellen, die Zäpfchen und die Stäbchen. Die Stäbchen können hell und dunkel erkennen. Sie dienen in erster Linie zum Sehen in der Dämmerung. Die Zapfen hingegen ermöglichen das Farbsehen am Tage.
Das Auge funktioniert wie eine Kamera, bei der die Linse eine umgekehrte Abbildung der Objekte auf den Film projiziert. Beim Auge wird das Bild durch die Linse auf die Netzhaut (Retina) projiziert.
Bei der Nah-Fern-Anpassung kann man das Auge ebenfalls mit dem Fotoapparat vergleichen: Beim Fotoapparat dreht man an dem Objektiv, um den Abstand zum Film zu verändern. Beim Auge geschieht dies durch Veränderung der Linsenwölbung.
Die Hell/Dunkelanpassung wird durch die Iris (auch Regenbogenhaut genannt), welche sich zwischen der Hornhaut und der Linse befindet, reguliert. Die Iris kann sich durch ganz kleine Muskeln, ganz ohne unsere Hilfe ausdehnen und zusammenziehen. Dadurch werden mehr oder weniger Lichtstrahlen ins Auge gelassen.
Es gibt verschiedene Arten von Sehfehlern. Aber am meisten verbreitet sind die Weitsichtigkeit und die Kurzsichtigkeit. Beide können durch Kontaktlinsen korrigiert werden. Es gibt aber noch schlimmere Augerkrankungen, wie z.B. die Bindehautentzündung. Diese Krankheit tritt oft bei Erwachsenen auf und ist sehr ansteckend. Sie kann schon durch eine einfache Erkältung hervorgerufen werden. Die Folgen sind, dass die Augen rot werden und jucken. Es kann zu tränenden Augen, oder zu Schleimablagerungen führen.
Hier wird gezeigt, dass wir unseren Augen nicht immer trauen können, da es in unserem Wahrnehmungssystem auch Fehlinterpretationen gibt.
Hier wird beschrieben, was Licht ist, wie es sich ausbreitet und was passiert, wenn es gebrochen wird.
Quellen: Diverse Internetsites und Schulbücher.