Die Adaption (Hell-/Dunkelanpassung)


Wenn man aus heller Umgebung in die dunkle Umgebung geht, kann man vorübergehend nichts sehen. Wenn man jedoch aus einem dunklen Raum direkt in einen hellen Raum geht, wird man geblendet. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich das Auge an die neue Umgebung angepasst hat und man wieder sehen kann.

Zwischen Hornhaut und Lins reguliert nämlich die Iris (auch die Regenbogenhaut genannt), den Lichteinfall ins Augeninnere. Ganz kleine Muskeln sorgen dafür, dass sich die Regenbogenhaut, ohne unsere Hilfe zusammenziehen oder ausdehnen kann. Dadurch erweitert oder verengt sich die Öffnung der Regenbogenhaut (die man auch als Pupille bezeichnet). So kommen nur so viele Lichtstrahlen ins Auge, wie zum Sehen benötigt werden. Diese Anpassung verhindert, dass Schäden entstehen.

 

Die Akkomodation (Nah- Fern-Anpassung)

Beim Fotoapparat wird durch Drehen an dem Objektiv der Abstand zum Film verändert und dadurch entstehen scharfe Bilder. Unser Auge stellt sich jedoch selber auf nahe und ferne Gegenstände ein. Dies geschieht durch Veränderung der Linsenwölbung. Die elastische Linse ist rundum an Linsenbändern aufgehängt. Wenn wir nun etwas in der Ferne scharf sehen, sind diese straff gespannt und ziehen die Linse ganz flach. Sehen wir aber einen Gegenstand der nahe liegt, zieht der Ringmuskel zusammen und die Linse nimmt eine starke Wölbung an. In diesem Zustand werden nahe gelegene Gegenstände auf der Netzhaut scharf abgebildet.

 

 

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