Bei normalsichtigen Leuten werden die Lichtstrahlen durch die Linse so gebrochen, dass genau auf der Netzhaut ein scharfes Bild entsteht. Nun gibt es aber zwei Arten von Sehfehlern, die mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden können: Die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit. Wer unter Weitsichtigkeit leidet, kann nur Gegenstände auf Entfernung scharf sehen. Bei Gegenständen, die nahe liegen, kann sich die Linse nicht genug wölben, sodass ein unscharfes Bild auf der Netzhaut erscheint. Hier hilft eine Brille, sie kann das Licht auf der Netzhaut bündeln, indem sie die Strahlen schon vor der Linse ein wenig bricht. Wer unter Kurzsichtigkeit leidet, kann nur nahe gelegene Gegenstände scharf sehen. Weil der Augapfel zu lang ist, oder weil die Linse ihre Fähigkeit verloren hat, sich auf weit gelegene Gegenstände zu konzentrieren. Das heisst: sie kann sich nicht mehr genug abflachen, wenn die Muskeln daran ziehen. Hier hilft auch eine Brille, denn sie kann das Licht auf der Netzhaut bündeln. Mit einer Brille kann man aber z.B. auch Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigieren. Bei der Hornhautverkrümmung entsteht auf der Netzhaut ein unverzerrtes Bild. Das sind aber nicht die einzigen Sehfehler, die es gibt. Es gibt auch noch Netzhautschäden und z.B. Trübungen der Hornhaut. Die sind jedoch ernsthafte Erkrankungen, die das Sehvermögen sogar bis zur vollkommenen Blindheit beeinträchtigen können.

Die Bindehautentzündung, auch "rosa Auge" genannt, ist eine Infektion der Konjunktiva (Bindehaut), die sich über der Sklera (das weisse im Auge) befindet, und sich unter die Lider hinzieht. Die Infektion dieser Schicht, wird entweder durch ein Virus oder durch Bakterien verursacht
Die durch ein Virus verursachte Bindehautentzündung tritt oft bei Erwachsenen auf und ist sehr ansteckend, und zwar auch über indirekte Kontakte; so kann diese Bindehautentzündung schon durch eine einfache Erkältung hervorgerufen werden. Die Augen werden rot und jucken, es kann zu tränenden Augen, oder zu Schleimablagerungen oder zu geschwollenen Augenlidern kommen. Die Augen sind beim Aufwachen häufig verklebt.
Da es kein Mittel gegen das Virus gibt, kann die Behandlung vor allem darin bestehen, die Symptome zu bekämpfen. Vor allem ist es wichtig, nicht an den Augen zu reiben und sich stets die Hände zu waschen, wenn man mit dem Auge in Berührung gekommen ist. Die Behandlung dauert normal zwei Wochen.